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Zum Internationalen Polarjahr 2008 wurde ein großes Ausstellungsprojekt im Museum Kloster Asbach zum Klima- und Umweltschutz realisiert. Die international koordinierte Polarforschung begann vor 125 Jahren mit dem ersten Internationalen Polarjahr 1882/83. Polarforschung ist unentbehrlich für das Verständnis des „Systems Erde“.
Das gilt für die arktischen Gebiete der nördlichen Hemisphäre ebenso wie die Antarktis im Süden. Ohne ein solches Grundlagenwissen über die komplexen Wechselwirkungen zwischen Ozean, Eis und Atmosphäre können wir keine wirksamen Strategien für den Klima- und Umweltschutz entwickeln. Für uns Menschen haben die Erkenntnisse, die wir durch die Polarforschung gewinnen, daher eine existentielle Bedeutung.
Die Polargebiete scheinen auf den ersten Blick so weit entfernt von Mitteleuropa. Und doch sind sie so nah, denn wir wissen, dass Vorgänge in den Polargebieten das globale, also auch das mitteleuropäische Klima steuern. Die Polargebiete nehmen eine Schlüsselstellung im globalen Klimageschehen ein.
Die zunehmend zweifelhaften Errungenschaften der Globalisierung haben inzwischen auch die Dörfer und Städte innerhalb des Polarkreises erreicht. Die Veränderung der klimatischen und sozialen Bedingungen stellen ihre Lebensweise vor gewaltige Herausforderungen.
Die Ausstellung im Museum Kloster Asbach (Landkreis Passau) sollte einen Beitrag leisten, zum besseren Verständnis der Ureinwohner am Polarkreis, der Kultur der Inuit, deren Existenz durch die globale Klimaerwärmung mehr und mehr gefährdet wird.
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